Diözesan-Caritasverband Görlitz, 06.02.2017

"Schule für alle" in Neuzelle beendet im Sommer ihre Aufbauphase

Nach einer Woche der Erholung starten die Schülerinnen und Schüler der integrativen katholischen Grundschule nun in das zweite Schulhalbjahr. Es wird ein besonderes, denn zum Sommer wechseln die ersten Schüler an die weiterführenden Schulen. Grund genug, eine erste Bilanz zu ziehen. Der kontinuierliche Aufbau und die intensive Arbeit an der Umsetzung des Konzeptes haben sich aus Sicht der Schulleitung bezahlt gemacht. Zufriedene Eltern und lernbegeisterte Schülerinnen und Schüler sprechen dafür: Britta Nitschke - Elternteil und Schulelternsprecherin - findet, dass das Konzept der Schule gut aufgegangen ist. Sie hofft, dass es noch viele Kinder genießen können.

Die Schule sei das Beste, was ihren Kindern passieren konnte. So urteilten weitere Eltern im Rahmen der Gespräche zu den Grundschulgutachten für die Sechstklässler.

Die Schüler werden mit den richtigen Kenntnissen und Voraussetzungen an den anderen Schulen starten können. Dafür haben sie in den zurückliegenden Schuljahren an Selbstbewusstsein gewonnen und die notwendige Selbstständigkeit erlangt. Unterstützt wurden sie dabei durch kleine Klassen, in denen zwei Pädagogen den Unterricht gemeinsam durchführen und damit sicherstellen, dass jedes Kind in dem Maße am Unterricht teilnimmt, wie es seinen Fähigkeiten und seinem Können entspricht, und dass eine individuelle Förderung wirkungsvoll stattfindet.

Aber auch durch eine Reihe von Projekten wie der bisher stattgefundenen zwei Schulmusicals lernten und lernen die Schüler der integrativen katholischen Grundschule Teamgeist und Anstrengungsbereitschaft, Leistungswillen und Durchsetzungsfähigkeit.

Derzeit finden die Aufnahmegespräche für die neue erste Klasse statt. Allen Gerüchten zum Trotz lohnt sich eine Terminvereinbarung in jedem Fall, um sich ein eigenes Bild von der Schule und ihrer Atmosphäre zu machen. Unter der Telefonnummer 033652/8258931 oder per E-Mail (schule@st-florian-stiftung.de) können jederzeit Gespräche vereinbart werden.

Ab Juni plant die Schule im Rahmen des Abschlusses der Schulaufbauphase verschiedene Veranstaltungen: ein Konzert, ein großes Kinderfest und einen Fachtag, an dem Stand und Perspektiven inklusiver Bildung kritisch reflektiert und diskutiert werden können. Darüber hinaus soll, wie zu Beginn der Schulgründung versprochen, der Schule ein Name verliehen werden.

Weitere Infos zu diesen Themen: