Diözesan-Caritasverband Görlitz, 26.01.2018

HSI - Ein Projekt geht weiter

 

Im Rahmen der Anlauf- und Beratungsstelle für Straffällige (ABS) kann eine langjährig erfolgreiche Arbeit weitergeführt werden. Mit Zuwendungsbescheid der Investitionsbank des Landes Brandenburg vom 20. Dezember 2017 wurde der Caritasverband der Diözese Görlitz e.V. wiederum als Partner des brandenburgweiten Netzwerkes für den Zeitraum 2018 bis 2020 bestätigt. Mit dieser finanziellen Zuwendung wird die Resozialisierung von straffällig gewordenen Männern und Frauen durch Beratung und Begleitung sowie Hinführung in eine Arbeit oder Beschäftigung unterstützt. Dies geschieht durch vielfältige sozialpädagogische Maßnahmen vor, während und nach der Haftzeit. Für diese Tätigkeiten sind die Mitarbeitenden der ABS zu regelmäßigen Terminen an den Standorten der Justizvollzugsanstalten (JVA) Luckau-Duben mit Außenstelle Spremberg sowie Cottbus-Dissenchen präsent.

 

 

Die aktuelle Caritaskampagne „ Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ ist Bestandteil der Arbeit mit straffällig gewordenen Menschen. Der Erhalt eigenen Wohnraums trägt in hohem Maße zu einer gelingenden Resozialisierung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bei. Es ist aber zu verzeichnen, das landesweit nicht mehr ausreichend bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht und die Offenheit der Gesellschaft gegenüber Menschen mit schwierigen Sozialbiografien abnimmt.

Das Projekt „H S I-Haftvermeidung durch soziale Integration“ wird gefördert durch das Ministerium der Justiz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg. 

Weitere Informationen zu diesem Projekt sind unter www.hsi-zabih.de sowie www.caritas-cottbus.de erhältlich.

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